#121 Sind die Arbeitsbedingungen wirklich so schlimm in der Sicherheitsbranche Teil 2

Sind die Arbeitsbedingungen wirklich so schlimm in der Sicherheitsbranche? Nach dem ich dies letzte Woche im Podcast für Schutz und Sicherheit gefragt hatte, gab es sehr unterschiedliche Reaktionen von “eine der besten Folgen überhaupt” bis dazu, durch die Folge würde ich Sicherheitsmitarbeiter wütend machen und verletzen.

Selbstverständlich wollte ich niemanden wütend machen oder verletzen, im Gegenteil will ich aufrütteln, endlich selbst was zu unternehmen und sich nicht auf andere zu verlassen.

In dieser Folge stelle ich mich den kritischen Antworten und kommentiere sie. Zudem nenne ich einige “Einzelfälle”, die zum Nachdenken anregen sollen.

Über Kommentare freue ich mich. 🙂

3 thoughts on “#121 Sind die Arbeitsbedingungen wirklich so schlimm in der Sicherheitsbranche Teil 2

  1. Hallo, die Aussagen Ihres 120. pod cast müssen m. E. nicht relativiert oder rückwirkend idiotengerecht gerade gerückt werden. Es gibt auch fuck you’s unter den Hörern die den pod cast bis zu dieser Sendung einfach nur “geil” fanden weil sich da ein klügerer Mensch als sie es sind, in den Niederungen ihres Berufstandes leichtfüssig u. kompetent bewegen kann. Den über 100 mal verlauteten Leitspruch:wenn du nichts änderst… usw. haben einige (viele) offensichtlich nie verstanden oder nur für eine coole Radiokennung gehalten zB. bum, bum, bum :hier spricht Engl. hier spr…. usw. Aber richtig ist auch, die Leute in unserer Zunft sind die Besten die zu haben waren unter denen die auch durften. Die Leute sind wie sie sind und richten sich daran aus den Anderen für persönlichen Misserfolg verantwortlich zu machen. Auch mit den Abschluss einer Qualifikation ist hinterher noch nicht unbedingt alles in trockenen Tüchern.Man kann nun an Ihren Leitspruch festhalten und weiter aufsatteln oder es den Beschwerten gleichtun, also auf die Hoffnung setzen. Tom Hanks sagt im Film cast away sinngemäss:”Ich ging in all den Jahren nach jeder Flut an den Strand meiner Insel um zu schauen, ob das Meer vielleicht etwas Nützliches angespühlt hat was mir hilft von dort endlich weg zu gelangen. Machen Sie den Aktiven weitere Hoffnung. T. Schwarze. Vor genau einem Jahr in der Präsenz Veranstaltung zur GSSK in N. gewesen. Alles so gemacht wie Sie es sagen, mit gut bestanden aber trotzdem noch jeden Tag”am Strand”.

  2. Natürlich muss ich mir überlegen ob ich im Dienst nur das Knöpfchen für die Schranke benutzen will oder ob ich mehr Verantwortung übernehmen will. Mit welcher Einstellung gehe ich zum Dienst. Ist es nur ein Job oder ist es mein Beruf. Auch ich bin vor 22 Jahren im Bewachungsgewerbe angefangen und habe es bis heute nicht bereut. Auch ich habe damals die Fragen immer wieder zu hören bekommen warum ich die Weiterbildung zur geprüften Werkschutzfachkraft machen will die wird hier doch gar nicht gefordert und Stellen dafür gibt es auch nicht. Meine Antwort war immer ” Ich mache das in erster Linie für mich”. Und eine Anstellung als Fachkraft mit einer deutlich besseren Bezahlung hat auch nicht lange auf sich warten lassen.
    Heute bin ich Meister für Schutz und Sicherheit und wieder kamen die Fragen warum machst du das? Was bringt dir das? Mir persönlich bringt es sehr viel!! Ich habe eine Anstellung mit einem sehr guten Stundensatz ohne Führungsverantwortung. Als Meister habe ich mich bei einigen Sicherheitsunternehmen als Führungskraft vorstellen dürfen und musste erfahren das die die im Büro sitzen und sich Einsatzleiter nennen weniger verdienen wie ich wo ich jetzt bin. Soll heißen die Führungskräfte im Büro haben mehr Verantwortung aber noch lange nicht mehr Geld.
    Wenn man draußen beschimpft oder beleidigt wird, da hat Herr Zitzmann recht, muss man damit umgehen können und sich immer vor Augen halten das fast immer die Uniform gemeint ist und nicht die Person die da drin steckt.
    Mann kann gutes und leicht verdientes (keine Körperliche Anstrengung)Geld im Bewachungsgewerbe verdienen. Vorausgesetzt man tut was dafür und betrachtet es nicht als Job sondern als sein Beruf. Nur wer sich Weiterbildet kann sich die gut bezahlten Stellen sichern. Und gerade jetzt wo der Markt an Fachkräften so gut wie leer gefegt ist.

  3. Hallo.
    Vorab möchte ich Herrn Zitzmann danken, für die, immer interessanten Podcasts.
    Das Problem in der heutigen Zeit ist, dass der Mensch nur noch schwer Kritikfähig ist. Es wird nur noch gejammert, gestöhnt und viele ändern nichts an ihrer Situation.
    Weil der Mensch von Natur aus faul und ein Gewohnheitstier ist. Natürlich ist es schwierig sich aus seiner Comfortzone heraus zubewegen. Aber…..
    Jetzt mal zu mir:
    Ich bin vor einigen Jahren über einen Freund in die Sicherheit gekommen.
    Habe als Parkplatzeinweiser an einer Diskothek angefangen. Später kam der Job als Türsteher dazu.
    Zu dieser Zeit hatte ich eine Anstellung als Schlosser in einem produzierenden Gewerbe.
    Ich konnte dann innerbetrieblich in die Pförtnerloge ( Ausdruck bewusst gewählt) wechseln.
    Nach einiger Zeit war mir klar dass das nicht alles gewesen sein konnte.
    Aus gegebener Situation heraus, habe ich dann die Entscheidung getroffen, den Meister für Schutz und Sicherheit zu absolvieren.
    Die Zugangsvoraussetzungen waren gegeben und nach 20 Monaten habe ich die Prüfungen auf Anhieb ( als Quereinsteiger) gemeistert!!!
    Auch hier gebe ich Herrn Zitzmann recht. Es ist alles zu schaffen!!!
    Nur stöhnen bringt nichts. Und mir wurde auch nichts geschenkt. Es gab auch bei mir Zweifler und Nörgler…. was willst du damit…. was bringt dir das??? Bla bla bla..
    Die richtige Einstellung zum Job, ein Maß an Diziplin, Eigenverantwortung und Verantwortungsbewusstsein und die Einstellung für neues offen zu sein.
    Dann kann man alles erreichen!!
    P.S. Über ein Studium Sicherheitsmanagement denke ich zur Zeit nach, um irgendwann mal, in die Leitung der Sicherheit zu gelangen!!!
    Mein Tipp: nicht jammern, malochen ( machen)
    Mfg, Bambi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.