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	Kommentare zu: 218 Was muss sich in der privaten Sicherheit ändern? Teil 1	</title>
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	<description>Der Podcast für alle, die in der privaten Sicherheit etwas erreichen wollen.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 24 Feb 2020 10:09:54 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Axel Dulz		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Axel Dulz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2020 10:09:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein hervorragender Beitrag und eine erfrischend realistische Diskussion. Ja, es muss eine Veränderung und ein Umbruch her. Die grotesken Fehler der Vergangenheit, die bei Einführung der Ausbildungsberufe FaSchuSi und Servicekraft sowie der hochwertigen Qualifizierungsstufen zur gepr. Sicherheitskräfte und auch dem Meister f. Schutz und Sicherheit, gemacht wurden, immer noch die Nebeneinstiegswege der Sachkundegeprüften oder gar der Unterrichteten nach §34a GewO bestehen zu lassen, geben jedem Sicherheitsunternehmer den passenden Rahmen, weiterhin die Mindestlöhne anstelle von Fachkraftlöhne zu zahlen. Die Kunden tun ihr übriges dazu, denn sie haben ja die Wahl, die Sicherheitstätigkeiten durch billige Minderqualifizierte oder durch teure Fachkräfte durchführen zu lassen. Das gibt es in keinem anderen Gewerbe. Hier ist der Gesetzgeber gefordert. Wenn es nach mir ginge, gäbe es zum einen eine Meisterpflicht wie im Handwerk und zudem eine klare Regelung, dass reine Sicherheitsaufgaben ausschließlich von Kräften ab GSSK aufwärts bedient werden dürften. Einfachere Ordnertätigkeiten könnten weiterhin durch Sachkundegeprüfte Kräfte ausgeführt werden, Unterrichtungen gehören gänzlich abgeschafft. Ich bin seit annähernd 20 Jahren im Sicherheitsgewerbe und vorher, nach meinem Dienst als Polizeivollzugsbeamter, lange Jahre als Detektiv tätig gewesen. Heute stehe ich als Betriebsleiter der ca 100 köpfigen Belegschaft eines mittelständischen Sicherheitsunternehmens vor. 
Wir werden sonst weder die schwarzen Schafe, noch die niedrigen Löhne für fachlich hochqualifizierte Leistungen ausmerzen können. 
Um meinem Ausführungen einmal eine Idee hinzuzufügen, wie der von mir geschilderte Missstand vielleicht angegangen werden könnte, stelle ich folgende Frage in den Raum: Wäre eine Interessenvertretung für Sicherheitskräfte hier nicht eine Möglichkeit einzuwirken? Ich meine damit keinen Berufsverband wie den BDSW, der ja ein Arbeitgeberverband ist, sondern eine Arbeitnehmervertretung die sich wie ein Verein zusammenfindet, und derartige Interessen nach aussen vertritt und dafür kämpft, solche Ziele umzusetzen. Mich würde interessieren, wie viele Sicherheitskräfte mit Berufsausbildung bzw Abschluss, sich hier engagieren würden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein hervorragender Beitrag und eine erfrischend realistische Diskussion. Ja, es muss eine Veränderung und ein Umbruch her. Die grotesken Fehler der Vergangenheit, die bei Einführung der Ausbildungsberufe FaSchuSi und Servicekraft sowie der hochwertigen Qualifizierungsstufen zur gepr. Sicherheitskräfte und auch dem Meister f. Schutz und Sicherheit, gemacht wurden, immer noch die Nebeneinstiegswege der Sachkundegeprüften oder gar der Unterrichteten nach §34a GewO bestehen zu lassen, geben jedem Sicherheitsunternehmer den passenden Rahmen, weiterhin die Mindestlöhne anstelle von Fachkraftlöhne zu zahlen. Die Kunden tun ihr übriges dazu, denn sie haben ja die Wahl, die Sicherheitstätigkeiten durch billige Minderqualifizierte oder durch teure Fachkräfte durchführen zu lassen. Das gibt es in keinem anderen Gewerbe. Hier ist der Gesetzgeber gefordert. Wenn es nach mir ginge, gäbe es zum einen eine Meisterpflicht wie im Handwerk und zudem eine klare Regelung, dass reine Sicherheitsaufgaben ausschließlich von Kräften ab GSSK aufwärts bedient werden dürften. Einfachere Ordnertätigkeiten könnten weiterhin durch Sachkundegeprüfte Kräfte ausgeführt werden, Unterrichtungen gehören gänzlich abgeschafft. Ich bin seit annähernd 20 Jahren im Sicherheitsgewerbe und vorher, nach meinem Dienst als Polizeivollzugsbeamter, lange Jahre als Detektiv tätig gewesen. Heute stehe ich als Betriebsleiter der ca 100 köpfigen Belegschaft eines mittelständischen Sicherheitsunternehmens vor.<br />
Wir werden sonst weder die schwarzen Schafe, noch die niedrigen Löhne für fachlich hochqualifizierte Leistungen ausmerzen können.<br />
Um meinem Ausführungen einmal eine Idee hinzuzufügen, wie der von mir geschilderte Missstand vielleicht angegangen werden könnte, stelle ich folgende Frage in den Raum: Wäre eine Interessenvertretung für Sicherheitskräfte hier nicht eine Möglichkeit einzuwirken? Ich meine damit keinen Berufsverband wie den BDSW, der ja ein Arbeitgeberverband ist, sondern eine Arbeitnehmervertretung die sich wie ein Verein zusammenfindet, und derartige Interessen nach aussen vertritt und dafür kämpft, solche Ziele umzusetzen. Mich würde interessieren, wie viele Sicherheitskräfte mit Berufsausbildung bzw Abschluss, sich hier engagieren würden.</p>
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